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Medienmitteilungen

Bleaching: Kosmetik für die Zähne

Bern, 20. März 2012. Strahlend weisse Zähne stehen für Gesundheit und Erfolg. Zahnpasta-Hersteller und Bleaching-Studios werben gerne mit blendend-weissen Zahnreihen. Doch der Traum vom leuchtenden Weiss im Mund lässt sich nicht immer erfüllen – zu beachten sind auch Risiken und Nebenwirkungen.

Strahlend weisse Zähne sind der Traum vieler Menschen. Aber nicht alle sind mit diesem Glück gesegnet: Zähne werden mit dem Alter dunkler, Gewohnheiten wie starkes Rauchen, übermäs­siger Tee-oder Kaffeekonsum oder auch ein Zahnunfall können die Zähne verfärben.

Dank einem chemischen Verfahren, dem sogenannten „Bleaching“, können störende Farbpig­mente aus natürlichen Zähnen herausgelöst werden. Eine Zahnbleichung ist nicht ohne Risiko und sollte mit der nötigen Sorgfalt durchgeführt werden. Die SSO empfiehlt, sich vor einer Blea­chingbehandlung von einem Zahnarzt untersuchen zu lassen.

Bleaching kann sowohl in einer Zahnarztpraxis wie auch zuhause durchgeführt werden. Der wesentliche Unterschied liegt in der Konzentration des Bleichmittels. Beim Power-Bleaching entfernt der Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin zuerst den Zahnstein und legt die Zähne trocken. Dann wird hoch konzentrierte Paste oder ein Gel auf die Zahnoberfläche aufgetragen. Diese Paste lässt man einige Minuten lang wirken. Eine starke Lichtquelle verstärkt die Wirkung der Behandlung. Anschliessend werden die Zähne gut gespült und ein Fluoridpräparat aufge­tragen. Um die gewünschte Bleichung zu erreichen, muss die Anwendung eventuell wiederholt werden. Nach einem Power-Bleaching können die Zähne für ein bis zwei Tage empfindlich sein.

Eine andere Variante ist das zahnärztlich überwachte Bleaching zu Hause, das sogenannte „Home Bleaching“. Dabei kommt eine massgeschneiderte Silikonschiene zum Einsatz, angefer­tigt nach einem individuellen Gebissabdruck. Die Kunststoffschiene wird mit einem schwächer konzentrierten Bleichmittel aufgefüllt und während einiger Stunden getragen. Um den helleren Farbton zu erhalten, kann das Homebleaching später wiederholt werden.

Apotheken oder Drogerien bieten Strips an, die zweimal täglich während 30 Minuten auf die Zähne geklebt werden. Wegen der schwächeren Dosierung hellen die Zähne weniger stark auf. Daneben gibt es auch Bleaching-Lacke, welche direkt auf die Zähne gepinselt werden. Aber Achtung: Falsche Anwendung kann das Zahnfleisch irritieren.

Die in Bleachingstudios verwendeten Bleichmittel sind ebenfalls sehr niedrig konzentriert: Die Bleichung der Zähne muss deshalb öfter erfolgen und ist weniger nachhaltig.

Und nicht zuletzt: Künstliche Zahnsubstanzen wie verfärbte Füllungen oder Kronen lassen sich nicht aufhellen. Bleaching hält zudem nicht ewig: Der Bleicheffekt verschwindet entsprechend der gewählten Methode nach Monaten oder Jahren.

 

 

Für weitere Auskünfte:
Felix Adank, Presse-und Informationsdienst SSO, Tel. 031 310 20 80
 
 

 

Hydrodynamik–Schallzahnbürsten bald mit Gütesiegel

Bern, 26. Januar 2010. Elektrische Hydrodynamik–Schallzahnbürsten bilden heute die effizienteste Methode der Zahnreinigung. Aber nicht alle funktionieren mit dem nötigen hydrodynamischen Effekt. Eine Taskforce plant nun ein Gütesiegel für wirksame Geräte.
 
Elektrische Hydrodynamik–Schallzahnbürsten sind heute die effizientesten Geräte für die tägliche Mundhygiene. Dies auf Grund ihres hydrodynamischen Effekts: Moderne Schallzahnbürsten bewegen die Borsten mit ca. 30'000 Hin- und Herbewegungen pro Minute. Die dadurch bewegte Mundflüssigkeit trägt den bakteriellen Biofilm auch an jenen Stellen ab, die für Borsten sonst unzugänglich sind (z.B. Zahnzwischenräume und seichte Zahnfleischtaschen). Schallzahnbürsten
mit hydrodynamischer Wirkung reduzieren Bakterien und den Biofilm in der Mundhöhle so stark, dass in den folgenden 12 – 24 h keine kariogene Säuren gebildet und schädliche Keime für den Zahnhalteapparat auf ein tiefes Niveau reduziert werden.
 
Ideal sind moderne Schallzahnbürsten für Kinder ab vier Jahren und Jugendliche: Da mit diesen Geräten keine ausgeklügelte Putztechnik notwendig ist, können auch Kinder die Zähne sehr gut selber reinigen. Dies besonders mit der von Schulzahnkliniken empfohlenen 3-Kopf-Schallzahnbürste, die gleichzeitig die Kau- sowie die Innen- und Aussenflächen der Zähne putzt. Die hydrodynamische Schallzahnbürste ist ein Muss für Patienten, die an Parodontitis leiden, für Patienten mit Implantaten, vielen Rekonstruktionen oder freien Zahnhälsen. Patienten mit einer behandelten Parodontitis sollten zusätzlich Interdentalzahnbürstchen verwenden.
 
Nach der Einführung der ersten Schallzahnbürsten kamen schon bald Nachahmermodelle ohne hydrodynamische Wirkung auf den Markt. Damit Kunden vor untauglichen Geräten geschützt werden, plant eine neu gegründete Taskforce „Schall-Hydrodynamik“ ein Gütesiegel, welches die Wirksamkeit dieser modernen Zahnbürsten belegt. Geprüfte Produkte müssen einen Qualitätstest bestehen, damit Kundinnen und Kunden sich auf ein vom Anbieter unabhängiges Label verlassen können. Der Weg zu einem Gütesiegel ist aber noch steinig und lang: Die Taskforce möchte das Label zusammen mit der ETH Zürich entwickeln, die seit 1950 auf dem Gebiet der Biofilm-Beeinflussung forscht. Die Taskforce „Schall-Hydrodynamik“ besteht aus den Zürcher Professoren Dres. med. dent. Thomas N. Imfeld und Ulrich P. Saxer sowie den Dres. med. dent. Hubertus van Waes und Claudia M. Saxer.
 
Die Taskforce empfiehlt heute folgende Schall-Hydrodynamik–Modelle: Philips Sonicare, Waterpik Sensonic, Braun Sonic Complete und Panasonic EW-DL40.
 
Für weitere Informationen: www.richtigzaehneputzen.ch
 
Felix Adank, Presse- und Informationsdienst SSO.